es funktioniert…

Hier zu sitzen ohne Gedanken aber nicht gedankenlos ist ein interessantes Gefühl.

Dinge werden weniger wichtig, innere Ruhe kehrt ein, und ich nehme meine Umgebung in allen Details wahr.

Das Plätschern des nicht entlüfteten Heizkörpers, das leise Rauschen der Lüfter des PCs, die Kirchenglocken…

Es ist als ob ich das Objektiv meiner Kamera von Makrozoom, also von einem kleinen Bild-Ausschnitt auf Weitwinkel stelle.

Mein Focus wird weit, weg von der kleinen Welt des Alltags hin zum Ganzen, obwohl ich spüre dass es bis zum „richtigen“ Ganzen wohl noch dauert…

Der Körper ruft: „Hunger!“

Später geht es weiter…bin gespannt!

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panta rhei

panta rhei (gr. πάντα ῥεῖ, „Alles fließt.“) sagte einst der griechische Philosoph Heraklit und war damit seiner Zeit weit voraus.

Wenn ich sie lasse, ist meine Seele im Fluss, im Zusammenströmen mit dem Sein, mit allem was ist.

Aber meistens lasse ich sie nicht…

Der Kopf unterbricht – „offline“ – und die Seele wartet auf die nächste Pause wenn der Kopf erschöpft ist.

Nun übe ich – 5 Minuten ohne Gedanken zu sein – Raum für die Seele zu schaffen.

So einfach eigentlich – und doch so schwer.